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Elektroschrott

Information zur Elektro- und Elektronik-Altgeräte-Entsorgung (inkl. Kühlschränke)

Alte Elektrogeräte eignen sich besonders für die Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe. Deshalb können folgende Gerätegruppen bei der Problemmüllsammlung (bis Größe Fernseher), im Wertstoffzentrum, den Wertstoffhöfen und bei den Wertstoffsammelstellen zu den jeweiligen Öffnungszeiten kostenlos zur Entsorgung abgegeben werden:

Gewerbliche und private Sammlungen von Elektogeräten sind verboten!

Wärmeüberträger (Kühlgeräte)

  • Kühlgeräte, Gefriergeräte
  • Wärmepumpen, ölgefüllte Radiatoren
  • Lüftungsgeräte, Entfeuchter, (mobile) Klimageräte

Für die kostenlose Abholung Ihres Kühlschranks oder Ihrer Gefriertruhe vereinbaren Sie bitte einen Termin mit dem Landratsamt unter der Telefonnummer 09761 6729 (Müllumladestation Herbstadt, Mo. – Fr. 9.00 – 12.00 Uhr). Daneben haben Sie noch die Möglichkeit, Ihre Kühlgeräte kostenlos am Wertstoffzentrum, an den Wertstoffhöfen, an den Wertstoffsammelstellen und an der Müllumladestation Herbstadt abzugeben.

In Sandberg und Fladungen besteht für die Bürger die Möglichkeit, ihre Kühlgeräte und andere Produkte der Kategorie „Weiße Ware“ (wie z. B. Herde, Waschmaschinen, Trockner etc.) kostenlos bei der Problemmüllsammlung abzugeben.

Bildschirmgeräte

  • Fernsehgeräte
  • Bildschirmgeräte (Bildschirme, Monitore und Geräte, die Bildschirme von mehr als 100 cm² enthalten)

Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen

  • Kompaktleuchtstofflampen (Leuchtstoffröhren)
  • Energiesparlampen
  • Entladungslampen (einschließlich Hochdruck-Natriumdampflampen und Metalldampflampen)
  • Niederdruck-Natriumdampflampen, LED-Lampen

Seit 01.09.2009 ist das schrittweise Verbot des Verkaufs von normalen Glühbirnen in Kraft getreten. Da die Energieeffizienz normaler Glühbirnen im Vergleich  zu Energiesparlampen sehr negativ ausfällt, sollten die Bürger zum Schutz der Umwelt vermehrt zum Gebrauch von sogenannten Energiesparlampen übergehen. Bei Energiesparlampen handelt es sich um Gasentladungslampen, die neben einem geringeren Energieverbauch auch aufgrund ihrer langen Lebensdauer umweltfreundlich sind. Aber irgendwann geht auch eine Energiesparlampe kaputt und dann stellt sich für den Verbraucher die Frage der Entsorgung.

Nach den Vorschriften des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes sind Energiesparlampen als Gasentladungslampen grundsätzlich getrennt über die Annahmestellen für Elektro-Altgeräte zu entsorgen. Im Landkreis Rhön-Grabfeld bedeutet das für die Bürger, dass sie ihre gebrauchten Energiesparlampen kostenlos am Problemmüllauto, am Wertstoffzentrum, an den Wertstoffhöfen und an den Wertstoffsammelstellen abgeben können. Die Termine und Öffnungszeiten können die Bürger bei der Abfallberatung des Landkreises Rhön-Grabfeld oder aus dem jeweils gültigen Wertstoff- und Abfall-Kalender erfahren.

Haushaltsgroßgeräte

Geräte mit min. 50 cm äußere Abmessung:

  • Waschmaschinen, Wäschetrockner Bügelmaschinen
  • Herde, Kochplatten, Backöfen, Mikrowellengeräte
  • Geschirrspüler, Geschirrwärmer
  • Nachtspeicherheizgeräte
  • Ventilatoren, Dunstabzugshauben 
  • Groß-Rechner, Standdrucker, Geldspielautomaten

Haushaltskleingeräte und kleine Geräte der Informations- und Telekommunikationstechnik

Geräte bis max. 50 cm äußere Abmessung:

  • Staubsauger, Nähmaschine, Reinigungsgeräte, Küchenwaage, Toaster, Kaffeemaschine
  • Rasierapparate, elektrische Zahnbürste, Körperwaage, Haartrockner, Wecker, Uhren
  • Elektrisches Spielzeug und Sportgeräte (z. B. Eisenbahnen, Videospielkonsolen, Fahrrad-/Laufcomputer, Sportausrüstungen)
  • Elektrisches Werkzeug (z. B. Bohrmaschinen, Sägen, Schleif- und Fräsmaschinen, Elektro-Rasenmäher)
  • Medizinprodukte (z. B. Blutdruckmessgeräte, Analysegeräte)
  • Überwachungs- und Kontrollinstrumente (z. B. Rauchmelder, Heizregler, Thermostate)
  • IT-Geräte (z. B. Faxgeräte, Drucker, PCs, Notebooks, Kopierer, Handys, Telefone)

Photovoltaikmodule

  • Siliziumbasierte Module (meist polykristallin, aber auch monokristallin und amorph)
  • Module auf Basis von Halbleiterelementen (meistens Cadmiumtellurid, CdTe, in geringer Zahl auch Kupfer-Indium-Diselenid, CIS oder Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid, CIGS)
  • eine Vielzahl weiterer neuer Technologien, wobei der Anteil der Dünnschicht-Module stark zunimmt. Die weiteren neuen Technologien haben derzeit noch keinen relevanten Marktanteil.

Grundsätzlich sollten PV-Altmodule so erfasst werden, dass eine anschließende Behandlung erfolgen kann, bei der möglichst alle Materialfraktionen (Glas, Metalle, Silizium, Halbleiter) verwertet werden können. Dafür sind eine schonende Demontage der Photovoltaik-Module bzw.-Anlagen und eine gute Transport-Verpackung für eine möglichst zerstörungsfreie Anlieferung wichtig. Es wird empfohlen, vor einer Anlieferung am Wertstoffzentrum nachzufragen.

Weitere Informationen erteilt die Kundenberatung des Landkreises Rhön-Grabfeld unter der Telefonnummer 09771 636 90 13.