Informationen zur Annahme, Verwertung und Entsorgung von mineralischem Bauschutt und Erdaushub

1.  Abfallarten

1a. Verwertbarer Bauschutt sind Stoffe wie Beton, Natursteine, Kalkstein, Randsteine, Pflastersteine, Ziegel, Backsteine, Fliesen, Keramik, Bitumen, Asphalt und teerhaltige Bitumengemische, die durch eine Behandlung zu Baustoffen aufgearbeitet werden können. Verwertbarer Bauschutt muss recycelt werden.

1b. Nicht wiederverwertbarer Bauschutt sind Baustellenabfälle, die – wie z.B. Lehmanteile aus Gebäudeabbrüchen, Gips, Bims, Fliesen mit Kleber, Keramik, soweit nicht verwertbar – aufgrund ihrer Beschaffenheit stofflich und energetisch nicht verwertet werden können.

1c. Zur Abfallart Erdaushub, auch Bodenaushub oder Bauaushub genannt, gehört der Aushub von Boden (auch mit natürlichen Steinen) aus dem Erdreich. Dieser kann belastet oder unbelastet sein. Nicht zum Erdaushub gehört „Mutterboden“. Dieser ist als Gartenboden oder zur Rekultivierung wieder verwertbar.

 

Erläuterungen zum Erdaushub 

Für die Entsorgung von unbelastetem Erdaushub können Sie die Deponien (s. Firmenliste unten) nutzen. Wichtig ist, dass der Boden weder kontaminiert noch mit Abfallarten wie Baustellenabfällen, Schrott, Altholz oder anderen Abfällen (organisch belastete Bodenmaterialien) versetzt ist. Erdaushub fällt beispielsweise beim Aushub der Baugrube an.

 

 

 Folgende Anlieferstellen und Firmen stehen für die Verwertung und Entsorgung mineralischer Abfälle nach telefonischer Absprache zur Verfügung:

Seit dem 01.01.2016 besteht die Möglichkeit, Bauschutt und Erdaushub aus dem gesamten Landkreis Rhön-Grabfeld an der Deponie des Zweckverbandes abzugeben. Angenommen werden die Abfallarten nicht verwertbarer Bauschutt und Erdaushub, mit Ausnahme von Gipsabfällen.

 

Anschrift:

Zweckverband zur Boden- und Bauschuttentsorgung bei Fa. Steinbach
Strahlunger Str. 1
97616 Salz
Tel. 09771 68877-245

 

Öffnungszeiten 2016:

01.03.–30.11.: Mo–Fr  07:00–16:45 Uhr
01.12.–28.02.: Mo–Fr  07:30–16:00 Uhr
20.12.–10.01.:  geschlossen